Author: Johannes Bluth • Zuletzt aktualisiert am • Kategorie: Aktuelles • Lesezeit: 1 Min.

WEG-Novelle: So laden Sie Ihr Elektroauto zuhause

© Vlad Tchompalov / Unsplash

    Das Wesentliche schonmal vorab: Das neue Wohnungseigentumsmodernisierungsgesetzes (WEMoG) vereinfacht das Laden von Elektroautos zuhause.

    Wie genau, verraten wir Ihnen in diesem Beitrag.

    Welche Probleme gibt es beim Laden von Elektroautos zuhause?

    Viele Menschen möchten nämlich ein Elektroauto kaufen, sind aber ratlos, wo und wie sie dieses zuhause aufladen sollen. Denn wer kein eigenes Haus besitzt, sondern eine Wohnung oder diese etwa mietet, steht oft vor erheblichen Problemen.

    Achtung: Ein Elektroauto an einer normalen Steckdose aufzuladen ist zwar prinzipiell möglich, jedoch sehr langsam und zudem gefährlich, da sich das Risiko von Kabelbränden oder Kurzschlüssen erhöht.

    Was ist eine Wallbox und wie funktioniert sie?

    Das Bild zeigt eine typische Wallbox in einer Tiefgarage mit einem davor geparkten Fahrzeug. Wie die Installation von einer Wallbox gesetzlich geregelt ist, erfahren Sie jetzt.

    © Catarina Jansson / Unsplash

    Kurzum: ein Elektroauto benötigt eine spezielle Lademöglichkeit, die sogenannte Wallbox. Diese muss aufgebaut und angeschlossen werden. Das gilt im WEG als bauliche Veränderung.

    Zudem laden Sie Ihr Auto ja nicht in den eigenen vier Wänden, sondern in der Tiefgarage oder am hauseigenen Parkplatz. Selbst wenn Sie einen Stellplatz mieten, befinden Sie sich also im Bereich des Gemeinschaftseigentums.

    Eine Tiefgarage wie auf diesem Bild ist bei Mehrfamilienhäusern in der Stadt üblich, damit die Wohnungseigentümer Ihre Autos parken können. Sie eignen sich daher gut, um Elektroautos aufzuladen. © Carl Newton / Unsplash

    Wie das neue WEG das Laden von Elektroautos zuhause ermöglicht

    Der gesetzliche Anspruch auf eine private Lademöglichkeit für E-Autos ist eine richtungsweisende Entscheidung des neuen WEG, das ab dem 1. Dezember 2020 gilt.

    So kann jeder Eigentümer auf eigene Kosten seinen Anspruch gegenüber der Eigentümergemeinschaft durchsetzen.

    Wie sich die Umsetzung technisch bewerkstelligen lässt, wird sich in den kommenden Jahren zeigen.